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SCHON GEHÖRT?

Brände in Krankenhäusern und Pflegeheimen – eine unterschätzte Gefahr

Brände in Gesundheitseinrichtungen treten seltener auf als in anderen Gebäuden, doch ihre Folgen sind oft gravierend. Laut der Brandstatistik 2024 gab es im Jahr 2023 ins gesamt 153Brände in Krankenhäusern und Pflegeheimen, bei denen vier Menschen ums Leben kamen und 207 verletzt wurden. Die besondere Gefahr solcher Brände be steht in der eingeschränkten Mobilität vieler Patienten und Bewohner. Häufig sind sie auf medizinische Geräte angewiesen oder nicht in der Lage, schnell zu reagieren, was Evakuierungen erheblich erschwert. Hinzu kommt die rasche Rauchentwicklung in modernen Gebäuden – die meisten Todes fälle sind auf Rauchvergiftung zurückzu führen. Eine frühzeitige Branderkennung sowie durchdachte Evakuierungskonzepte sind daher essenziell. Die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass Brandschutz in Gesundheitseinrichtungen höchste Priorität haben muss. Prävention rettet Leben – jedes Ereignis sollte Anlass sein, bestehende Konzepte zu überprüfen und das Bewusstsein für diese oft unter schätzte Gefahr zu schärfen.

153 BRÄNDE

207 VERLETZTE

4 TOTE

Quelle – bvfa: https://www.feuertrutz.de/bvfa-brandstatistik-2024-wertet braende-in-krankenhaeusern-und-pflegeheimen-aus-04022025#:~:text= Die%20bvfa%2DStatistik%20verzeichnet%20f%C3%BCr, 4%20Toten%20und%20207%20Verletzten, Stand 04. Februar 2025.

Prävention rettet Leben – jedes Ereignis ist eine Chance, bestehende Sicherheitskonzepte zu verbessern.

Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit: O regelmäßig Schulung der Pflegekräfte O barrierefreie Gestaltung der Fluchtwege O Brandmeldeanlagen als Prävention O automatische Löschsysteme O gestaffelte Evakuierung zur Vermeidung von Panik

Titelfoto: KI-generiert mit Adobe Firefly; Illustration: © Oleg/Adobe Stock, musmellow/Adobe Stock

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